Pressestimmen zur CD
Klangeffekte
......Daran, dass diese Produktion fachwissenschaftlich fundiert und mir großem künstlerischen Engagement
vorbereitet wurde, kann kein Zweifel bestehen und man spürt allenthalben die Leidenschaft,
mit der die Interpreten ihr Plädoyer vortragen.
Fono Forum vom Juli 2010 / Matthias Hengelbrook -
"d'amore"-Musik
…..Bell'arte Salzburg unter der Leitung von Annegret Siedel, die auch die Solo Viola d'amore spielt,
verwirklicht Graupners Klang-Pretiosen kammermusikalisch intim, mit feinem Sinn für die aparten
Farbmischungen und unaufdringlichem, zart pulsierendem Temperament......
BR KLASSIK vom 16.05.2010 Andreas Grabner
Rund uns silbern sind viele CD: Aber nur die besten schaffen es zur CD des Tages: concerti d'amore ….
Besonders reizvoll ist auch der Klang des Tenor-Chalumeau.
Radio Stephansdom, Wien, 10.05.2010
Mit Liebe
…Prägend wirkt damit in erster Linie das besondere klangfarbliche Spektrum jener historischen Instrumente,
denen ein warmer, nicht ganz glatter und dennoch schmeichelnder, intimer Ton eigen ist….Diese Weltersteinspielungen
der farbigen, abwechslungsreichen Ouvertüre in F-Dur und des intimen, geheimnis- und reizvoll verschatteten
Concertos in B-Dur dürfen dabei als die Highlights der Aufnahme gelten.
>Musik an sich vom 25.05.2010, Sven Kerkhoff
Concerti d'amore - Bell'arte Salzburg
Die Viola d'amore…klingt lieblich und hat es Annegret Siedel angetan,
die für diese CD vier prachtvolle Werke ausgewählt hat, um dieses Instrument in Bestform zu präsentieren.
Die anderen Mitglieder des Ensembles Bell'arte Salzburg haben hörbar Vergnügen an diesem Raritäten….
Die Musiker von Bell'arte spielen mit der gewohnten Präzision und Musizierlust; und für die sonnigen Frühlingstage ist diese CD genau das richtige - meine Empfehlung!
Ouvertüre - Das Klassik-Blog vom 4.4.2010
Edel sei die Musik…
Mit dieser CD macht Edel seinem Namen alle Ehre! Denn "Concerti d'amore" von Edel-Label Berlin-classics ist
wahrlich eine edle Liebeserklärung an Christoph Graupner….Eine wunderbare Einspielung! Ein wunderbares Ensemble Bell'arte Salzburg!
Kultur-online.net vom 19.05.2010, R.Schmitt
Concerti d'amore
Der Titel der CD hält also das, was er verspricht. Bell'arte spielt detailgetreu, klar und transparent,
stets elegant im Ausdruck. Christoph Graupners etwas schwere barocke Pracht steht in idealem Kontrast zu Vivaldi's
Italianità und Telemanns Eleganz. Die Originalinstrumente sind hier nicht nur bloß Mittel zum Zweck.
Die Musiker von Bell'arte wissen sie stilsicher einzusetzen: eben Bell' arte -schöne Kunst.
Pizzicato vom Juni 2010, - Ge -
Ehre für einen Meister aus Darmstadt
..Dass Graupners Werk kein bisschen zopfig klingt, hat auch mit dem Einsatz von Bell'arte zu tun. Die neun Musiker
kommen dem Ideal des Konzertierens als freundschaftlichen Wettstreit Gleichrangiger sehr nahe.
Dazu bieten sie ein wahres Exotarium an Instrumenten auf. Eine Traversflöte darf in Graupners
Ouvertüre hervortreten, die Viola d#amore, eine Gamben-Verwandte mit sanft schillerndem Ton,
hier wie in einem B-Dur Konzert des Darmstädters. Auch dieses Stück wirft im Wechsel springlebendiger
und ätherischer Passagen die rage auf, warum Graupners riesiges Werk ganz überwiegend ungespielt im
Darmstädter Staatsarchiv lagert. EnsmebleLeiterin Annegret Siedel, die auf der CD gleich
drei verschiedene Viola d'amore präsentiert, darf sich in einem Vivaldi-Konzert solistisch
entfalten und in einem Konzert von Georg Phillipp Telemann zusammen mit Traversflöte und Oboe
d'amore ein schönes Bild mit gedeckten Klangfarben malen.
Darmstädter Echo vom 7.5.2010, Christian Knatz
Es gibt wohl keine hinreißendere Klangfarbe als jene, die durch das Zusammenspiel von Holzblasinstrumenten
mit einer Viola d'amore entsteht. Barockmeister wie Telemann und Graupner
waren sich dessen wohl bewusst; sie bedienten sich aufs Raffinierteste dieser Ausdrucksmöglichkeiten und
begeisterten mit ihrer Musik nicht nur Zeitgenossen. Nun hat das Musikensemble Bell'arte auf seiner neuen
CD mit frischer, dennoch klangschwelgerischer Musizierweise kräftig den Staub von Telemanns E-Dur-Konzert
weggepustet und auch den Werken Graupners das allzu Akademische-Gezierte ausgetrieben. Vivaldis,
von Ensemble-Leiterin und Solistin Annegret Siedel stilsicher und beseelt
interpretiertes a-Moll-Konzert besticht nicht zuletzt durch deren sauberer Doppelgrifftechnik.
Financial Times vom 19.07.2010, Dagmar Zurek