Die schwedische Sopranistin Susanne Rydén erhielt ihre Ausbildung an der
Königlichen Musikhochschule in Stockholm und an der Schola Cantorum in Basel.
Inzwischen ist sie eine in ganz Europa gefragte Gesangssolistin, insbesondere
für die Musik des Barock und der Wiener Klassik. Konzerte führten sie auch
nach den USA, Australien und Süd-Afrika.
Seit ihrem Operndebut hat sie u.a. die Hauptrollen in Monteverdis
L'incoronazione di Poppea und Purcells Dido und Aenas gesungen;
im Sommer 1995 gestaltete sie die Rolle der Ghita in Solers Una cosa rara
am Drottningholmer Hoftheater unter der Leitung von Nicolas McGeegan und
1998 hat sie die Rolle der Angelica in Händels Orlando mit Roy Goodman
gesungen.
Zu weiteren namhaften Dirigenten und Ensembles, mit denen sie musiziert hat, zählen u.a.
Christopher Hogwood und die Academy of Ancient Music, London Baroque, Andrew Parrott, Gustav Leonhardt, Lars-Ulric Mortensen, Concerto Copenhagen, Cantus Cölln, das Drottningholmer Barockensemble, Eric Ericson, René Jacobs und Weser-Renaissance (Manfres Cordes). Seit 1993 arbeitet Susanne Rhydén regelmässig mit dem Bach-Ensemble und Joshua Rifkin zusammen. Bei Festivals wie Tage Alter Musik in Regensburg, den Europäischen Wochen in Passau, in Utrecht, dem Festival Resonanzen in Wien etc. war sie öfters zu Gast, sowie in London beim Lufthansa Festival und den BBC Proms.
Kammermusik liegt Susanne Rhydén sehr am Herzen und immer wieder wird ihre expressive und farbenreiche Gesangslyrik in Kritiken hervorgehoben. Sie hat an ca. 25 Plattenproduktionen mehrerer rennomierter Labels sowie an zahlreichen Fernseh-und Rundfunkaufnahmen mitgewirkt. Seit 1996 unterrichtet Susanne Rhydén Gesang und historische Aufführungspraxis an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm.
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